Labrador Retriever

Lebenserwartung

10 Jahre

Alter ausgewachsen

20 Monate

Größe (Schulterhöhe im Stand)

56 cm

Gewicht

30 kg

Fellbeschaffenheit

Kurzhaar / glatt / Unterwolle

Fellfarbe

blond, hellcreme bis fuchsrot, schwarz, leberbraun, schokoladenbraun

Häufige Krankheiten

Hüftgelenksdysplasie (HD) / Ellenbogendysplasie (ED) / idiopathische Epilepsie / Krebserkrankungen/Tumorneigung / Atopie / Entropium / Kongenitaler Katarakt / Myasthenia gravis / Fibrinoide Leukodystrophie / Pyruvatkinase-Defizienz / Narkolepsie / Myotubuläre Myopathie 1 / Okulo-Skeletale Dysplasie 2 / Hereditäre Elliptozytose / Retinadysplasie

Futterkosten p.M.

ungefähr € 68

Geeignet für Kinder

Eher ja

Garten erforderlich

Eher nein

Jagdlich motiviert / braucht alternative Beschäftigung

Eher ja

Als Ersthund geeignet

Eher ja

Allergikerfreundlich

Eher nein

Sportlichkeit

Sehr sportlich

Beschäftigung

Braucht viel Aufmerksamkeit

Pflege

Geringer Pflegeaufwand

Trainingspotenzial

Mittel

Auslauf

Braucht viel Auslauf

Wesen

gelehrig / freundlich / ruhig / intelligent / lebhaft / lernfreudig / aufmerksam / Wasser liebend

Gezüchtet für

Apportieren / Jagdhund

Häufige Krankheiten

Hüftgelenksdysplasie (HD) / Ellenbogendysplasie (ED) / idiopathische Epilepsie / Krebserkrankungen/Tumorneigung / Atopie / Entropium / Kongenitaler Katarakt / Myasthenia gravis / Fibrinoide Leukodystrophie / Pyruvatkinase-Defizienz / Narkolepsie / Myotubuläre Myopathie 1 / Okulo-Skeletale Dysplasie 2 / Hereditäre Elliptozytose / Retinadysplasie

Hundetyp nach FCI-Rassen

Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde

FCI Beschreibung

Apportierhunde sollen geschossenes Wild finden und dem Jäger bringen. Vor allem bei der Enten- oder Niederwildjagd kommen sie zum Einsatz. Daher kommt ihre Liebe zum Wasser. Sie haben ein „weiches Maul“ um die zarte Beute mit ihren Zähnen nicht zu beschädigen. Da sie ihren Menschen gefallen wollen, meist verträglich, sozial und ausgeglichen sind, sind sie beliebte Begleithunde. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass sie als Jagdhunde ihre Bedürfnisse ausleben wollen, sprich intellektuell und sportlich gefordert werden müssen. Heute werden sie auch gerne als Rettungshunde ausgebildet, dabei hilft ihnen die feine Nase und die Liebe zum Menschen.

Stöberhunde suchen selbstständig (ohne Sichtkontakt zum Jäger) nach der Fährte in Dickicht und unübersichtlichem Gelände nach Hoch- oder Niederwild. Ist das Wild gefunden wird der Jagdhund spurlaut, scheucht es auf und treibt es durch sein Gebell zum Jäger. Sie sind flink, selbstständig, neigen zum Bellen und haben einen gewissen Eigensinn. Bei artgerechter Beschäftigung, mit viel Auslauf und Nasenarbeit, sind sie jedoch geduldige und freundliche Hunde.

Wasserhunde arbeiten bei der Jagd im Wasser, beim Fischen, beim Einholen von Fischernetzen oder helfen Schiffbrüchigen. Sie sind wachsam, anpassungsfähig, bewegungsfreudig und suchen die geistige Herausforderung.

Du solltest Hunden dieser Gruppe die Möglichkeit geben ihren Geruchssinn einzusetzen und ihrem Bewegungsdrang und teilweise Jagdverhalten nachzukommen.

Kurze Beschreibung

Der Labrador Retriever stammt ursprünglich aus dem Süden Neufundlands und wurde dann von Fischern nach Großbritannien mitgebracht. Dort wurde er zum beliebten Apportierhund an Land und im Wasser. Später entwickelte sich der Labrador zum Modehund, was sich negativ auf die Gesundheit und den Charakter der Rasse ausgewirkt hat. Er gilt als kinderfreundlicher, vielseitiger Hund der, bei entsprechendem Auslauf und genügend geistiger Beschäftigung, auch als Familienhund geeignet ist. Der Labrador wird gerne gefordert und kann auch als Therapiehund ausgebildet werden. Bei Essen kann er kaum widerstehen, weshalb man auf sein Gewicht achten sollte. Es gibt die sogenannte Arbeitslinie, diese Hunde sind sportlicher und brauchen mehr Beschäftigung als die Showlinie, denn Hunde aus dieser Zucht sind meist gemütlicher, wollen aber trotzdem nicht zu kurz kommen.

Diese Angaben gelten als Richtwert und halten sich an den Rassestandard. Jedes Tier ist ein Individuum und hat einen persönlichen Charakter, ebenso wie seine eigenen Bedürfnisse. Somit ist eine Rasse keine Garantie für gewisse Verhaltensweisen, etc.